Tragen religiöser Symbole von Mitarbeitenden
Häufig wird die religiöse Zugehörigkeit oder weltanschauliche Überzeugung über bestimmte
Kleidungs- oder Schmuckstücke ausgedrückt. Das Tragen solcher Symbole, während der Arbeitszeit ist bei staatlichen sowie nicht-staatlichen Arbeitgebenden teilweise umstritten.
Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, können hierdurch einen erheblichen Nachteil gegenüber konfessionslosen oder christlichen Mitarbeiter*innen erfahren. Das Tragen eines christlichen Kreuzes an einer Kette wird häufig als unproblematisch betrachtet oder nicht thematisiert. Faktisch dreht sich die Debatte um das Tragen religiöser Symbole während der Arbeitszeit überwiegend um das muslimische Kopftuch und die Frage, ob es für die Unterdrückung der Frau steht oder als freie Entscheidung und persönlicher Ausdruck der Religionszugehörigkeit ohne missionarischen Charakter gewertet werden kann.
Religiöse Diskriminierung aufgrund des Tragens religiöser Symbole tritt unter anderem in Schulen, in Gerichten und bei nicht-staatlichen Arbeitgebern auf.

