Neben der Arbeitsgesetzgebung, die auch für Bildungseinrichtungen gilt (The Equality Clause, Age Discrimination Act of 1967, Section 504 of the Rehabilitation Act of 1973, Title II of the Americans with Disabilities Act of 1990), gibt es auch spezifische Gesetze zum Bildungswesen. Titel VI des Civil Rights Act von 1964 verbietet die Diskriminierung aufgrund von ‚race‘, Hautfarbe und nationaler Herkunft in Programmen und Aktivitäten, die Bundesmittel erhalten. Darüber hinaus setzt das Office of Civil Rights (OCR; Büro für Bürgerrechte) die folgenden Antidiskriminierungsgesetze durch: Title IX of the Educational Amendments of 1972 verbietet die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in allen vom Bund finanzierten Bildungsprogrammen und -aktivitäten. Der Every Student Succeeds Act (ESSA), der 2015 in Kraft trat, aktualisierte den No Child Left Behind Act von 2001. Zweck des ESSA bestand darin, sicherzustellen, dass öffentliche Schulen allen Kindern eine qualitativ hochwertige Bildung bieten. Auf der Grundlage der ESSA haben die Staaten ein größeres Mitspracherecht, wenn es darum geht, wie die Schulen über die Leistungen der Schüler*innen Rechenschaft ablegen.
Diese Beispiele haben bei der Entwicklung des Rechts eine Rolle gespielt.

