Der fünfte und vierzehnte Verfassungszusatz der USA haben dem Kampf gegen Diskriminierung eine rechtliche Grundlage gegeben. Die Equal Protection Clause, die im vierzehnten Zusatz der US-Verfassung enthalten ist, bekräftigt: Kein Staat darf innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs den Schutz durch die Gesetze verweigern. Dieser Zusatz schränkt die Befugnisse der Regierungen der Bundesstaaten und des Bundes ein, ihre Angestellten zu diskriminieren. Diskriminierung im privaten Sektor wurde von der Verfassung nicht verboten, wird aber durch eine wachsende Zahl von Bundes- und Landesgesetzen immer weiter eingeschränkt. 1963 wurde der Fair Labor Standards Act durch den Equal Pay Act erweitert. Der Equal Pay Act verbietet nicht die Diskriminierung bei der Einstellung, aber die ungleiche Zahlung von Löhnen aufgrund des Geschlechts. Er besagt auch, dass Arbeitnehmer*innen, die die gleiche Arbeit leisten, gleich bezahlt werden müssen. Dies gilt in solchen Jobs, die gleiche Qualifikation, Anstrengung und Verantwortung erfordern und unter identischen Arbeitsbedingungen durchgeführt werden.
Title VII des Civil Rights Acts von 1964 verbietet es Arbeitgeber*innen, Arbeitnehmer*innen aufgrund des Geschlechts, ‚race‘ , der Hautfarbe, der nationaler Herkunft und der Religion zu diskriminieren. Das Gesetz gilt für Arbeitgeber*innen mit 15 oder mehr Beschäftigten, einschließlich Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen. Title VII gilt auch für private und öffentliche Hochschulen, Beschäftigungsagenturen und Arbeitsorganisationen. Es verbietet Diskriminierung in jedem Aspekt der Beschäftigung.
Die Executive Order 11246 von 1965 verbietet es bundesstaatlichen Auftragnehmer*innen und staatlich unterstützten Bauunternehmer*innen und Subunternehmer*innen, die in einem Jahr mehr als 10.000 Dollar Umsatz in Regierungsgeschäften gemacht haben, bei Fragen, die die Beschäftigten betreffen, aufgrund von ‚race‘ , Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder nationaler Herkunft zu diskriminieren. Weiter wird von staatlichen Auftragnehmer*innen verlangt, Affirmative Action zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Chancengleichheit in allen Aspekten ihrer Beschäftigung gewährleistet ist.
Der Age Discrimination in Employment Act (ADEA) von 1967 verbietet Diskriminierung aufgrund des Alters und ist sprachlich geradezu identisch mit Title VII.. Arbeitnehmer*innen sind vor Altersdiskriminerung geschützt, sobald sie 40 Jahre alt sind. Das ADEA enthält auch ausdrückliche Richtlinien für Leistungs-, Renten- und Pensionspläne.
Der Equal Employment Opportunity Act von 1972 erweiterte die Zuständigkeit der EEOC auf Arbeitgeber*innen mit mehr als 15 Beschäftigten, Gewerkschaften mit mehr als 15 Mitgliedern und bundesstaatliche Beschäftigungsaktivitäten auf allen Ebenen. Das neue Gesetz macht es auch einfacher, Sammelklagen einzureichen.
Das Ziel des Rehabilitation Act von 1973 ist die Förderung und Erweiterung der Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen und privaten Sektor für Menschen mit Behinderung durch Antidiskriminierungspraktiken und einige Arten von Affirmative Action. Das Gesetz gilt für Bundesbehörden und Arbeitgeber*innen, welche mehr als $2.500 an Bundesmitteln erhalten.
Der Americans with Disablilities Act (ADA) von 1990 verbietet ebenfalls die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung durch Landesregierungen und Arbeitgeber*innen, die im zwischenstaatlichen Handel tätig sind.
Verschiedene Bürgerrechtsgesetze, 1993 verkündet, garantieren allen Menschen die gleichen Rechte nach dem Gesetz und schaffen Anspruchsgrundlagen für Klagen auf Schadenersatz nach dem Civil Rights Act von 1964, VII, dem Americans with Disabilities Act von 1990 und dem Rehabilitation Act von 1973.
Gemäß den Gesetzen der EEOC, sind die einzigen Unternehmen, die über einen schriftlichen, aktuellen Plan für Affirmative Action verfügen müssen, bundesstaatliche Auftragnehmer*innen oder Subunternehmer*innen, die fünfzig oder mehr Angestellte und einen Vertrag von 50.000 USD oder mehr haben; über staatliche Konnossemente verfügen, die in einem Zeitraum von 12 Monaten insgesamt $50.000 oder mehr betragen; als Verwahrer*in von Regierungsgeldern in beliebiger Höhe dienen und ein Finanzinstitut sind, das eine Ausgabe- und Zahlstelle für US-Sparbriefe und Sparbriefe in beliebiger Höhe ist.

