Bei Affirmative Action geht es darum, eine Gruppe von Menschen unterschiedlich zu behandeln, um den Hindernissen Rechnung zu tragen, die diskriminierende Praktiken darstellen. Affirmative Action beinhaltet bestimmte Praktiken, Politiken und Gesetze, die sich an vier allgemeine Regeln halten:
(1) ein Erfordernis, das Arbeitgeber*innen in ihren alltäglichen Einstellungs- und Förderungspraktiken Gruppenunterschiede und insbesondere die Unterschiede bezüglich ‚race‘ sehen müssen,
(2) die Betonung auf der Einstellung eines angemessenen Prozentsatzes von Minderheiten (anstatt zu glauben, dass die Einstellung einzelner Minderheiten ausreicht),
(3) die Neubewertung der zuvor akzeptierten Leistungsstandards und
(4) ein übergeordnetes Anliegen der Repräsentation, des Einsatzes oder Beschäftigung von Minderheiten, anstatt verletzend oder engstirnig Akte der Diskriminierung zu stoppen.
Affirmative Action schien zeitweiseunzureichend zu sein. Immer noch gibt es Vorwürfe der umgekehrten Diskriminierung. Von der Regierung unterstützte Organisationen werden bei der Umsetzung von Affirmative Action auf einem höheren Standard gehalten als private Organisationen ohne Bundesfinanzierung. Dennoch liefern die meisten großen Unternehmen gute Beispiele für Affirmative Action.

