Material und Vernetzung zum Thema 'Ethnic Profiling'

Im Februar 2015 wurden als Guerilla-Aktion in der Deutschen Bahn Broschüren gegen 'racial profiling' verteilt. Die Urheber_innen dessen sind nicht bekannt. 

Hier finden Sie Presseartikel zu 'Ethnic Profiling':

  • Artikel auf Migazin über Erfahrungen mit 'Ethnic Profiling'
  • Artikel auf Publikative zu 'Ethnic Profiling' und dem Gleichheitsgrundsatz
  • Artikel auf Publikative zu 'Ethnic Profiling' als institutionalisierter Rassismus
  • Artikel auf 'Publikative' zu 'Ethnic Profiling' als zulässige Polizeipraxis
  • Artikel auf 'Telepolis' von Michael Plöse zu rassistischen Fahndungsrastern
  • Artikel im Magazin 'DeutscheAnwaltsauskunft' zu einem 'Ethnic Profiling'-Fall in Kassel
  • Interview auf 'MiGazin' mit Tahir Della, Vorstandsmitglied der ISD
  • Beitrag von James A. Goldston im The Guardian: ‘Ethnic profiling tarnishes the EU’  

Hier finden Sie Artikel und Meinungen zu dem Urteil des VG Koblenz:

  • Artikel auf Spiegel Online: ‚Reisende dürfen wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert werden’
  • Beitrag von Alexander Klose in der Deutschen Welle: 'Fahndung nach Hautfarbe?'
  • Pressemeldung der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, Berlin (KOP): 'Rassistische Wirklichkeit: VG Koblenz erlaubt polizeiliche Kontrollen nach Hautfarbe'
  • Pressemeldung der ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
  • Artikel auf TAZ.de: 'Polizeiliche Kontrolle in Zügen: Verdächtige Hautfarbe' 

Pressespiegel zur Verhandlung beim OVG Rheinland Pfalz:

Politische Entwicklungen im Themenbereich ‚Racial Profiling‘

  • Beschluss des Bündnisses 90/Die Grünen Baden-Württemberg zur interkulturellen Kompetenz der Polizei
  • Beschluss vom September 2011 zur Sicherheitspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Auf Seite 7 wird auch das Thema 'Ethnic Profiling' angesprochen.
  • Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft hat eine 'Kampagne für die Grundrechte' initiiert, welche sich unter anderem mit den Themen Polizei und Verfassungsschutz auseinandersetzt. Hier erfahren Sie mehr über ihre Arbeit zu 'racial profiling'.
  • Das Collectif Contre Le Contrôle au faciès bietet Menschen in Frankreich, die 'racial profiling' bei Personenkontrollen erlebt haben, die Möglichkeit, den Verlauf der Kontrolle in einem Formular zu dokumentieren und dieses als Grundlage für eine mögliche Klage zu nutzen. Außerdem führt es Interviews zu den Erfahrungen mit rassistisch motivierten Personenkontrollen durch, die auf Youtube zu finden sind. (alle Links auf Französisch)
  • Die Bundesregierung hat auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Ausschluss der Hautfarbe als Motiv für Personenkontrollen geantwortet.
  • Die Bundesregierung hat eine Antwort auf eine weitere kleine Anfrage  von DIE LINKE zum Thema ,Racial Profiling‘ veröffentlicht.
  • Die Koalitionsverträge der regierenden Pateien des Thüringer Landtags sehen ein gesetzliches Verbot der Praxis des ,Racial Profiling‘,  sowie Sensibilisierungsmaßnahmen zum Thema diversity in der Polizeiausbildung vor, um eine an Stereotypen orientierte Polizeipraxis vorzubeugen.
  • Das Polizeiausbildungsprogramm Schleswig Holsteins beinhaltet die Sensibilisierung und Qualifizierung der Beschäftigten mit dem Schwerpunkt interkulturelle Kompetenz.

Links zu relevanten Webseiten:

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