'Ethnic Profiling'

Definition 

‚Ethnic Profiling’ ist eine Form des institutionalisierten Rassismus und beschreibt die diskriminierende Verwendung von Zuschreibungen (wie Hautfarbe, ethnische/ religiöse Zugehörigkeit, Herkunft oder Sprache) als Grundlage für Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkretes Indiz, durch die Polizei.

‚Ethnic Profiling’ hat in der jüngeren Vergangenheit vermehrt mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der Fall des Verwaltungsgerichtes Koblenz, in dem der Richter ‚Ethnic Profiling’ als ein zulässiges Mittel der Polizeiarbeit anerkennt, hat bei Verbänden großes Unverständnis hervorgerufen. Im Folgenden wird das Phänomen ‚Ethnic Profiling’ und seine Auswirkungen auf Betroffene und die Gesellschaft beleuchtet. Sie werden Informationen zur Gesetzeslage in Deutschland und zur Situation im europäischen Ausland finden. Außerdem bieten wir Ihnen Hinweise zu Studien und weiterführenden Links im Themenbereich an. 

Informationen zu Materialien zum Thema und zur Arbeit von NGOs finden Sie hier.

Hier finden Sie das Dossier zum ausdrucken. 

Wir danken Felicia Fall für die Zusammenstellung des Dossiers.

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011